Europaweit vernetzt und aktiv

Europaweit vernetzt und aktiv

14. April 2016 Aus Von mms freistadt

„Erasmus+“ heißt das Austauschprogramm der Europäischen Union, mit dem Schüler und Studenten in europäischen Ländern Erfahrungen sammeln können. Zwei Jahre hat die Musikmittelschule Freistadt mit Partnerschulen aus Deutschland, Ungarn, Spanien und der Slowakei bisher bereits zusammengearbeitet und die Freistädter Schülerinnen und Schüler haben in dieser Zeit an Projekttreffen in allen Partnerländern teilgenommen. Da die Freistädter das EU Projekt koordinieren, war es bereits höchst an der Zeit, dass die Projektpartner nun auch einmal in unsere schöne Stadt kamen.

Sieben Tage lang hielten sich 22 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in Freistadt auf, um am EU Projekt „ACT in Europe“ weiterzuarbeiten. Das Kürzel „ACT“ steht für Application – Career – Training und möchte Jugendliche am Ende ihrer Pflichtschulzeit befähigen, Berufsentscheidungen in einem internationalen Kontext zu treffen. Aus diesem Grund wurden während aller Projekttreffen und natürlich auch in Freistadt zahlreiche Betriebe besichtigt. Auf Vermittlung der WKO beteiligten sich insgesamt sieben Unternehmen / Firmen und die Fachhochschule Hagenberg sowie die Berufsschule Freistadt an diesem Besichtigungsprogramm. Zusätzlich wurden Bewerbungsgespräche trainiert und sogar mit mehreren Personalchefs solche Bewerbungsgespräche auch geführt.

Natürlich gab es auch viele Möglichkeiten, einander kennenzulernen und die Freistädter präsentierten voll Stolz ihre Schule sowie bedeutende Sehenswürdigkeiten Freistadts. Englisch- und Musikstunden standen ebenso auf dem Programm, wie eine von den Schülerinnen und Schülern gestaltete Stadtführung. Da alle teilnehmenden Schulen UNESCO-Schulen sind, wurden auch Stätten des UNESCO-Welterbes besichtigt; so leiteten etwa die Schülerinnen und Schüler auch Besichtigungstouren in Salzburg und Krumau.

Auch die Produkte, die im Laufe dieser Projekttreffen entstanden sind, können sich sehen lassen: Präsentationen über die Welterbestätten der beteiligten Länder, Präsentationen über Ausbildungssysteme und die Folgewirkungen dieser unterschiedlichen Systeme sowie Musterbewerbungsschreiben, Musterlebensläufe und Mitschnitte von Bewerbungsgesprächen sind entstanden und werden nun an interessierte Schulen weitergegeben.

Die Schülerinnen und Schüler sind vom Projekt begeistert und die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sind sehr erfreut über die Impulse, die Projekte dieser Art für ihre Schule setzen. Internationale Kontakte sind nicht nur in der Wirtschaft erwünscht, sondern werden auch in den Schulen immer wichtiger. Sie helfen den jungen Menschen dabei, das Werden der Europäischen Union nicht nur auf der gedanklichen, sondern auch auf der emotionalen Ebene zu verstehen.

 

 

 

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